Telegrama Rural

michael | Mexiko | 2010-01-25 |

El Presidente Municipal de una población costera recibe un telegrama urgente que dice:

“Al Presidente Municipal:

Movimiento telúrico trepidatorio detectado en su zona.
Localizar epicentro e informar de alteraciones con la flora y la fauna.
Ojo: Pudieran recibir tsunami.”

Varias semanas después llega la respuesta del Presidente Municipal:

“Episentro fue localisado y arrestado. Está confeso y preso, en cuanto aiga órdenes superiores procederemos.
Telúrico quedó muerto de 3 plomazos en el lugar de los echos (ya le traiban ganitas).
Trepidatorio y otros 15 cabrones se dieron a la fuga, pero los seguimos de serca.
La Flora y la Fauna las corrimos del pueblo por ‘putas’.

Respecto a el surimi, mejor no nos manden, ya que nosotros preferimos comer guachinangos frescos, pero gracias de todos modos.

P.D.:
No avíamos podido informar antes porque uvo un temblor de la chingada y hasta se salió el pinche mar.”

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In Deutschland kostet Benzin nur halb so viel wie in Mexiko

michael | Deutschland, Mexiko, Wirtschaft | 2009-12-30 |

Super Benzin kostet in Mexiko 7,25 MXN pro Liter, also 0,39 EUR pro Liter.

In Deutschland kostet  Super Plus Benzin nur die Hälfte, und zwar 1,50 EUR pro Liter.

Nein, das ist kein Rechenfehler:

Der Stundenlohn beim McDonalds in Mexico liegt bei 13 MXN. In einem Arbeitstag (8 h) sind das 104 MXN oder 5,60 EUR.

In Deutschland liegt der Stundenlohn beim McDonalds bei 5,50 EUR, das entspricht an einem Arbeitstag (8 h) 44 EUR.

In Mexiko kann ich mir mit einem Arbeitstageslohn demnach 14,34 Liter Super Benzin (92 Oktan) kaufen.

In Deutschland kann ich mir mit einem Arbeitstageslohn demnach 29,33 Liter Super Plus Benzin (98 Oktan) kaufen… doppelt so viel wie in Mexiko für gleiche Arbeitsleistung… und ich bekomme sogar 6 Oktan mehr pro Liter.

Mehr Qualität zum halben Preis gibt es also in Deutschland.

Das ist nur ein Beispiel zum Mythos “In Mexiko ist alles billiger”.

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Karriere in Mexiko

michael | Business, Mexiko | 2009-12-04 |

Zum Umgang mit mexikanischen Mitarbeitern habe ich einen hervorragenden Artikel gefunden:

“Wer als Führungskraft nach Mexiko geht, wird meist ein angenehmes Arbeitsklima vorfinden. Doch Vorsicht: Mitunter kann das schlicht daran liegen, dass Ihre Mitarbeiter es als unhöflich empfinden, Ihnen offen zu widersprechen.”

Der Manager eines Automobilunternehmens staunte nicht schlecht, als er die Kommunikation in der mexikanischen Niederlassung seines Unternehmens verfolgte: “Unter Mitarbeitern der unteren Hierarchieebene werden die meisten Empfehlungen oder Hinweise akzeptiert, aber die Vertreter des Management-Levels hören meist gar nicht richtig zu. Ein typischer Mexikaner sagt grundsätzlich ,Ja’ zu seinem Chef.”

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“Ohne Korruption bekommt meine Familie nichts zu essen”

michael | Mexiko, Michael meint..., politik | 2009-11-27 |

Polizei Pyramide

Eine Studie hat herausgefunden, dass 93,6% der mexikanischen Polizisten nicht genug verdienen um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. So liegt, z.B. im Bundesstaat Veracruz, der monatliche Durchschnittslohn eines Polizisten bei 3 154 MXN (162 EUR).

Das würde die Korruption auf jeden Fall erklären… und sogar Verständnis dafür hervorrufen.

Allerdings frage ich mich dann aus welchen Grund jemand in Mexiko sich für den Polizeiberuf überhaupt bewirbt.

Wenn man jedoch die täglichen Bestechungs-Einnahmen hochrechnet, welche ich auf ca. 2 000 MXN pro Tag schätze, dann kommt auf 40 000 MXN (2 049 EUR) pro Monat… steuerfrei natürlich.

Mexikanische Polizisten müssten demnach reiche Leute sein, wenn da nicht die Polizei-Pyramide wäre. Jeder dieser Polizisten muss seinen “Zehnten” an seinen Boss abgeben und dieser wiederum an seinen Boss und so weiter und so fort bis in die dichten Nebel der mexikanischen Führungsseilschaften.

Laut Transparency International ist Mexico auf der Korruptionsliste, im Vergleich zum Vorjahr, vom Platz 72 um 17 Plätze auf Platz 89 abgestiegen.

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