Drogenbekämpfung: Mexiko trägt die Toten und USA die Konsumenten bei.

michael | Mexiko | 2008-05-30 |

Mexikos Präsident, Felipe Calderón, hielt eine Rede vor den Gouverneuren Arnold Schwarzenegger (Kalifornien), Rick Perry (Texas) und Bill Richardson (Neu Mexiko).

Er kritisierte diejenigen, welche das Problem der Drogenbekämpfung als rein mexikanische Angelegenheit betrachten. Er sagte:

“Grundsätzlich muss jeder verstehen, dass das Problem des Drogenhandels einer fundamentalen Tatsache entspringt: der amerikanische Markt ist der größte Drogenabsatzmarkt der Welt”

“Mexikos tägliche ausgefochtene Schlacht kostet mexikanischen Polizisten ihr Leben, nichtsdestotrotz, die Mehrheit der Drogenkonsumenten sind Amerikaner”.

Mit anderen Worten, beim Kampf gegen die Drogenkriminalität:

Mexiko trägt die Toten und USA die Konsumenten bei.

Was wäre wenn keiner mehr Drogen konsumieren würde?
Oder, was wäre wenn man die Drogen legalisieren würde?

Zeit für die nächste Phase

michael | Michael meint... | 2008-05-29 |

Wie ich ganz am Anfang dieses Blogs geschrieben habe, ist dieses Blog unter anderem auch als Experiment gestartet worden.

Die Experimentierphase ist jetzt abgeschlossen.

;-)

Mexiko: 7 836 Entführungen in 13 Jahren

michael | Mexiko | 2008-05-25 |

Mexiko ist weltweit das Land mit den meisten Entführungen.

In seinem Buch “El Secuestro en México: crónica de un horror que nunca termina” schreibt José Antonio Ortega Sánchez dass in der Zeit von 1994 bis 2007 in Mexiko 7 836 Entführungen statt gefunden haben; 650 davon mit tödlichen Ausgang für die Opfer.

Die meisten Taten bleiben ungesühnt.

Verwandte Artikel: Mexiko - das Paradies für Kidnapper und Erpresser

6 000 Ärzte protestieren gegen die Kriminalität in Tijuana

michael | Mexiko | 2008-05-23 |

Um die 6 000 Ärzte haben auf offener Straße gegen die steigende Kriminalität in Tijuana protestiert.

Die telefonischen Erpressungen gegen Ärzte haben in den letzten drei Monaten stark zugenommen. Bei dieser Art Erpressungen, werden zwischen $15 000 USD und $ 50 000 USD verlangt. Es wird Gewaltanwendung oder Entführung angedroht sollte der Betrag nicht bezahlt werden.

Bisher gab  es zwischen 25 und 30 Entführungen wobei die Dunkelziffer wesentlich höher liegen dürfte da, wie von einen der Ärzte ausgedrückt wurde, das Vertrauen zu der Staatsautorität gleich “Null” ist.

Hinter den Erpressungen, welche alle die gleiche Systematik aufweisen, soll angeblich die Drogenmafia stecken.

Quelle: cronica
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