Wie erkläre ich es der Welt?

michael | Mexiko | 2010-09-23 |

Heute wurde wieder so ein surrealistischer Tag auf Mexiko erbrochen.

Julio César Godoy Toscano, ein per Haftbefehl gesuchter Verbrecher und Halbbruder des Gouverneurs vom Bundesstaat Michoacán, hat sich um die groß angelegte Polizeiabsperrung geschlungen, sich in das mexikanische Abgeordnetenhaus eingeschlichen und dort wurde er zum Bundesabgeordneten vereidigt.

Jetzt genießt er Immunität und darf nicht mehr verhaftet werden.

Seine Parteifreunde, die mexikanische “Linke” – PRD hat den Vorfall bejubelt und ihren Kumpel willkommen geheißen.

Das ist leider kein Witz. Das ist Mexiko Live.

http://tuxsc.info/u/1d

Drogen legalisieren

michael | Mexiko,USA | 2010-08-05 |

Der mexikanische Präsident Felipe Calderón hat zur offenen Diskussion zur Legalisierung der Drogen aufgerufen.

In Mexiko herrscht immer noch das Recht des Stärkeren, Straffreiheit und Korruption, also denke ich, kommt die Drogenlegalisierung in Mexiko nicht in Frage. Das wird hier keine Probleme lösen, sondern es wird nur ein Problem-Austausch statt finden.
Neue Probleme werden die alten Probleme ersetzen.

Die Ursache des Drogenproblems in Mexiko sind die Konsumenten. Und diese finden wir in USA und Europa.

Da die USA unfähig oder sogar unwillig sind den Drang nach Drogen in ihrer Bevölkerung zu unterdrücken sollten doch lieber die Gringos die Drogen in ihrem Land legalisieren.

Immerhin haben sie ja schon die Coca-Cola Schutzmarke.

P.S.:
Ach so… natürlich, wo bleiben meine Manieren!?
Beinahe hätte ich vergessen mich bei den Gringos für die großzügigen Waffenlieferungen an die Drogenkartelle zu bedanken.

Zeitverschwendung

michael | Geld,Mexiko,Michael meint...,Zeit | 2010-03-01 |

Es entspricht meiner Überzeugung dass jede Person nur eine bestimmte Anzahl Lebensstunden zur Verfügung hat.
Wenn die Zeit kommt zu sterben, dann stirbt man. Es ist unmöglich auch nur eine Sekunde dazu zu kaufen.

Geld kann man verlieren und auch wieder gewinnen. Verlorene Zeit ist unwiederbringlich verloren.
Zeit ist Geld” ist eine besonders trügerische Lüge.

Gott sei Dank können wir jedoch selbst über unsere Zeit bestimmen, auch wenn es manchmal ganz und gar nicht danach aussieht.

In Mexiko ist Pünktlichkeit eine Ausnahme und nicht die Regel. Auch auf das Nichterscheinen des Terminpartners muss man sich einstellen. Man wird oft ohne Vorwarnung einfach versetzt; das ist nicht die Regel aber es kommt häufig vor.

Es ist Lebenswichtig mit der eigenen Zeit weise umzugehen und es ist eine menschliche Pflicht die Zeit des Nächsten zu respektieren.
Wer möchte denn schon gerne in seinem Sterbebett liegen und auf ein verschwendetes Leben zurückschauen?

Das Beste was man mit der Zeit anfangen kann ist: sie investieren. Investiere Zeit in dich selbst und in deinen Nächsten.

Hier die wichtigsten Zeit-Tipps für Wartezeiten:

  • Habe immer ein Buch oder ein Hörbuch bei dir falls du wieder einmal eine Wartezeit überbrücken musst. Hörbücher oder Audiomagazine eignen sich besonders für Autofahrten und besonders für Verkehrsstaus.
  • Bestätige nochmals den vereinbarten Termin mit deinem Terminpartner bevor du dich auf dem Weg machst.
  • Nimm dir Arbeit für unterwegs mit.
  • Warte nicht länger als 20 Minuten auf deinen Terminpartner.

Ich spüre schon den Gegenwind zum letzten Tipp, aber der geht tiefer als man es auf den ersten Blick sehen kann.

Wenn dich dein Terminpartner, besonders wenn es ich um einen potentiellen Kunden handelt, deine Zeit nicht respektiert, dann wird er höchstwahrscheinlich auch keine Absprachen und keine Zahlungsziele respektieren.
Falls du in der glücklichen Lage bist dir deine Kunden aussuchen zu dürfen, dann überlasse diese Art Kunden lieber der Konkurrenz. Und falls du noch nicht in der Lage bist, dir deine Kunden aussuchen zu dürfen, dann fang sofort damit an daran zu arbeiten, es sei denn du möchtest auch in Zukunft deinen Kunden keine Lösungen anbieten sondern nur nach Arbeit anbetteln.

Telegrama Rural

michael | Mexiko | 2010-01-25 |

El Presidente Municipal de una población costera recibe un telegrama urgente que dice:

“Al Presidente Municipal:

Movimiento telúrico trepidatorio detectado en su zona.
Localizar epicentro e informar de alteraciones con la flora y la fauna.
Ojo: Pudieran recibir tsunami.”

Varias semanas después llega la respuesta del Presidente Municipal:

“Episentro fue localisado y arrestado. Está confeso y preso, en cuanto aiga órdenes superiores procederemos.
Telúrico quedó muerto de 3 plomazos en el lugar de los echos (ya le traiban ganitas).
Trepidatorio y otros 15 cabrones se dieron a la fuga, pero los seguimos de serca.
La Flora y la Fauna las corrimos del pueblo por ‘putas’.

Respecto a el surimi, mejor no nos manden, ya que nosotros preferimos comer guachinangos frescos, pero gracias de todos modos.

P.D.:
No avíamos podido informar antes porque uvo un temblor de la chingada y hasta se salió el pinche mar.”

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